Kinder

Leistungsbeurteilung

Die Leistungsbeurteilung erfolgt nach den gesetzlich festgelegten Richtlinien der Neuen Mittelschule.

"Leistungsgruppen"
Mit der Umstellung der Hauptschule auf die Neue Mittelschule, wurden die altbekannten Leistungsgruppen (I, II, III) abgeschafft und durch eine neue Form der Leistungsbeurteilung ersetzt. Dabei gelten folgende Richtlinien (laut LBVO §14a):

  • In der 1. und 2. Klasse bzw. 5. und 6. Schulstufe werden die Leistungen mit einer 5-teiligen Notenskala (Sehr gut bis Nicht genügend) beurteilt.
  • Ab der 3. Klasse (7. und 8. Schulstufe) erfolgt die Leistungsbeurteilung in den Gegenständen Mathematik, Deutsch und Englisch (lebende Fremdsprache) in der vertieften und grundlegenden Allgemeinbildung in Form einer siebenstufigen Notenskala: Vertiefte Allgemeinbildung - Sehr gut, Gut, Befriedigend, Genügend; Grundlegende Allgemeinbildung - Befriedigend, Genügend, Nicht genügend.
    Ein „Gut“ im Bereich „grundlegende Allgemeinbildung“ ist als „Genügend“ im Bereich „vertiefte Allgemeinbildung“ zu werten. Ein „Sehr gut“ im Bereich „grundlegende Allgemeinbildung“ ist als „Befriedigend“ im Bereich „vertiefte Allgemeinbildung“ zu werten. Ein „Nicht genügend“ im Bereich „vertiefte Allgemeinbildung“ ist als  „Befriedigend“ im Bereich der „grundlegenden Allgemeinbildung“ zu werten.
  • Der Unterricht erfolgt an unserer Schule in heterogenen Gruppen, das heißt: Die verschiedenen Leistungsniveaus (vertieft/grundlegend) werden gemeinsam Unterrichtet, es erfolgt keine Trennung der Klassen. Durch das Teamteching werden die Kinder und Jugendlichen bestmöglich gefördert.

Neue Formen der Leistungsbeurteilung - ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (EDL)
Neben der Benotung der Leistungen durch Ziffernnoten, erfolgt auch eine ergänzende Leistungsrückmeldung in den Gegenständen Deutsch, Mathematik und Englisch. Diese neue Form der Leistungsbeurteilung wird in der NMS-Lehrplanverordnung, im SchUG und SchOG beschrieben:

  • Den Schülerinnen und Schülern ist für jede erfolgreich absolvierte Schulstufe zusätzlich zum Jahreszeugnis eine ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung auszustellen, die in schriftlicher Form die Leistungsstärken ausweist (SchUG §22 (1a)).

  • Unter ergänzender differenzierender Leistungsbeschreibung ist eine verbale Beschreibung der Leistungsstärken des Schülers bzw. der Schülerin gemeint, die ihm/ihr gemeinsam mit der Schulnachricht und dem Zeugnis auszustellen ist (SchOG §8 o)).

  • Zwei Mal im Jahr (Schunachricht, Jahreszeugnis) wird die EDL an unserer Schule durchgeführt. Jeder Schüler/jede Schülerin erhält pro Hauptfach einen eigenen Beurteilungsbogen "ergänzende Leistungsbeurteilung", der über fachliche und methodische Kompetenzen aber auch über sogenannte "Ich-Fähigkeiten" (z.B. erledigt Arbeitsaufträge zuverlässig) und "Wir-Fähigkeiten" (z.B. arbeitet engagiert mit anderen) Auskunft gibt. Diese Rückmeldung ermöglicht eine individuelle Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Übertrittsbestimmungen und Aufnahmebedingungen - Der Weg nach der NMS
Mit Einführung der neuen Leistungsbeurteilung haben sich auch die Übertrittsberechtigungen verändert. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass eine formale Übertrittsberechtigung keine Garantie für eine Aufnahme an einer weiterführenden Schule bedeutet. Die weiterführenden Schulen reihen die Bewerberinnen und Bewerber nach autonom festgelegten Kriterien.

Folgende Links geben einen Überblick über die aktuellen Regelungen:

  • Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (HTL, usw.): hier klicken
  • allgemeinbildende Höhere Schulen: hier klicken
  • Polytechnische Schule: Für die Aufnahme in die Polytechnische Schule gibt es keine besonderen Bestimmungen. Der Besuch der Polytechnischen Schule ist für die Erfüllung der Schulpflicht in jedem Fall möglich.

 

 

Schuljahr: